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25.06.2011
10:42

Tutorial: Modelllandschaften (Makroeffekt) in Photoshop (CS4) erstellen

Ausgangsbild
Ausgangsbild
Resultat
Resultat

An diversen Orten sind sich bereits aufgetaucht und entwickeln sich zu einem kleinen, aber feinen gestalterischen Trend: Motive wie Modelllandschaften erscheinen zu lassen. Eigentlich täuschen wir das Auge nur mit einem Effekt ähnlich einer Makro-Fotografie.

Gerne möchte ich Euch anhand des Zürcher Hauptbahnhofs Schritt für Schritt erklären wie das geht.

Das richtige Motiv

Es liegt in der Natur der Sache, resp. der Betrachtung, dass Modelllandschaften meistens von oben, bzw. von einer erhöhten Position aus betrachtet werden. Wählt also ein Motiv, dass von einer höheren Position aus betrachtet wird

Bild kitschiger gestalten

Das Originalfoto bearbeiten wir zuerst mit der Funktion Bild - Auto-Farbton. Damit geben wir ihm eine etwas kräftigere und natürlichere Farbe und entfernen eine etwas dunstige Stimmung.
Autofarbton
Sättigung erhöhen: Uber die Funktion Bild - Korrekturen - Farbton/Sättigung... (Tastenkombination Ctrl-U) schrauben wir die Sättigung nach Belieben hoch. In meinen Beispiel habe ich sie um den Faktor 50 erhöht. - Kontrast erhöhen: Dies geschieht über die Funktion: Bild - Korrekturen - Helligkeit/Kontrast - Ich habe den Kontrast z. B. um den Faktor 30 erhöht.
Sättigung und Kontrast erhöhen

1. Schritt: Modelllandschaften haben per se etwas kitschiges an sich...

Das Originalfoto bearbeiten wir zuerst mit der Funktion Bild - Auto-Farbton. Damit geben wir ihm eine etwas kräftigere und natürlichere Farbe und entfernen eine etwas dunstige Stimmung.

In einem zweiten Schritt gönnen wir ihm zusätzlich noch etwas knalligere Farben. Am besten erreicht man dies, wenn man die Sättigung und den Kontrast erhöht.

Sättigung erhöhen:
Uber die Funktion Bild - Korrekturen - Farbton/Sättigung... (Tastenkombination Ctrl-U) schrauben wir die Sättigung nach Belieben hoch. In meinen Beispiel habe ich sie um den Faktor 50 erhöht.

Kontrast erhöhen:
Dies geschieht über die Funktion: Bild - Korrekturen - Helligkeit/Kontrast...
Ich habe den Kontrast z. B. um den Faktor 30 erhöht.

So... jetzt sieht das Bild doch schon ein gutes Stück kitschiger aus.

Das Motiv fokusieren

Motiv fokussieren
Motiv fokussieren
weiche Auswahlkante setzen
weiche Auswahlkante setzen

Als nächstes ziehen wir einen Kreis oder eine Elypse um das zu fokusierende Motiv. In unserem Fall das Hauptgebäude des Hauptbahnhofs

Mit der Funktion Auswahl - Auswahl umkehren (oder der Tastenkombination Shift-Ctrl-I) kehren wir die Auswahl um.

Mit der Funktion Auswahl - Auswahl verändern - weiche Auswahlkante... (oder der Tastenkombination Ctrl-D) geben wir der Auswahl eine weiche Kante. Da dieses Bild eine hohe Auflösung hat, habe ich hier das Maximum von 250 Pixel gewählt. Wenn Dein Bild kleiner ist, solltest Du diesen Wert natürlich entsprechend kleiner wählen.

Makroeffekt setzen

Makroeffekt mit dem Gaußschen Weichzeichner erzielen
Makroeffekt

Als letzten Schritt nutzen wir nun den Weichzeichner um den Makroeffekt zu gestalten.

Dies erreichen wir über die Funktion Filter - Weichzeichnungsfilter - Gaussscher Weichzeichner...

Hier darf, dank der Vorschaufunktion ein wenig getestet werden. Ich habe für mein Bild einen Radius von 10 Pixel gewählt.

Voilà... das war's!

Ich hoffe, das Tutorial hat euch gefallen und ich wünsche Euch viel Spass beim selber testen.

07.01.2011
16:07

Neue geschlechterneutrale Verkehrsschilder für die Schweiz

Links die alten Signale, rechts der Vorschlag für die neuen. Von Oben: Fussgängerverbot, Fussgängerweg, Hinweis auf Fussgängerstreifen.

Der Bundesrat will in der Schweiz den Verkehrsschilderwald lichten. Eine ganze Reihe von Gefahrenschilder sollen abgeschafft und Schilder mit stilisierten «Männchen» oder «Weibchen» drauf sollen geschlechterneutral umgestaltet werden.

Dagegen ist, meiner Ansicht nach, nichts einzuwenden. Aber bitte, lieber Bundesrat und/oder liebes Bundesamt für Strassen, überlasst die Umsetzung doch bitten professionellen Signaletikern. Dieser Wurf ist gelinde gesagt eine Katastrophe!

06.01.2011
19:44

neues signet für 'starbucks'... politically correct?

Entwicklung des Starbucks-Signet

Der internationale Kaffeehaus-Konzern Starbucks führt in diesem Jahr ein neues Signet an. Bemerkenswert ist, dass in Zukunft nur noch die Sirene im Signet vorhanden ist - Der Text wird schlicht weg gelassen.

Starbucks hat in seiner 40-jährigen Geschichte das Logo 3 Mal angepasst. Zu Beginn 1971 was die Sirene noch barbusig. In einer neuen Version wurden die Brüste durch ihre Haare verdeckt.

1992 wurde dann auch noch der Bauchnabel verdeckt. Somit ist das Signet politisch korrekt.

Weshalb wird jetzt der Text komplett weggelassen? War der Name auch nicht politisch korrekt?

11.12.2010
20:23

Infrastrukturerweiterung

Diese Woche erhielten wir unseren lang ersehnten und mit grosser Spannung erwarteten Grossformatdrucker Epson Stylus Pro 9700.

Damit sind wir nun in der Lage Plakate bis zu einer Breite von 1118mm Breite kostengünstig und schnell inhouse zu drucken. Es lassen sich die unterschiedlichsten Materialien vom einfachen A4-Papier über diverse Rollenpapiere, wie auch Leinwände und bis zu 1.5mm dickem gestrichenem Karton bedrucken.

Wir werden innert nützlicher Frist die entsprechenden Kalkulationen vornehmen und das erweiterte Angebot öffentlich kommunizieren.

Produktinformation als PDF-Datei

08.12.2010
07:37

Typografie macht Sprache sichtbar

Seit längerem drehen sich meine Gedanken über einem Blogbeitrag zum (leidigen) Thema «Typografie im Internet». Da dieser Beitrag Fleisch am Knochen und möglichst kurz sein soll, recherchiere ich und lasse mir Zeit.

Dabei stosse ich immer wieder auf interessante Geschichten. Zwei dieser spannenden Geschichten zum Thema Typografie im Allgemeinen möchte ich unter keinen Umständen unter den Teppich kehren und auf dem Weg zum eigenen Beitrag zwischenzeitlich hier veröffentlichen.

Es handelt sich um Filme aus den Schmieden von Fachhochschulen. Der erste Beitrag «Eine kurze Geschichte der Typografie» stammt von Philipp Strahl von der Fachhochschule Salzburg aus dem Jahre 2006. Dieser zeigt eine Kurzgeschichte der Typografie aus der Sicht des Grafikers.

Der zweite Beitrag zeigt eine ähnliche Geschichte aus der Sicht von Boca und Ryan Uhrich, zwei Filmstudenten von der Vancouver Film School.

Viel Vergnügen!

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