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Wie funktioniert ein touchscreen?
Frisch aus der «Sendung mit der Maus»
Ja richtig... Da gibt es immer noch «die Sendung mit der Maus»... und das seit 1971.
Es ist beruhigend zu wissen, dass es immer noch Kindersendungen gibt, die nicht nur von grenzenloser Reizüberflütung leben resp. möglicherweise grad deswegen überleben.
Wikileaks-Anhänger haben die Postfinance-Website angegriffen - Ist mein Geld in Gefahr?
Immer wieder wurde ich in den letzten Tagen von Kunden, Freunden und Familie gefragt, ob ihr Postkonto bei der Postfinance wegen der DDoS-Angriffe durch Wikileaks-Anhänger auf die Website in Gefahr sei.
Ich kann an dieser Stelle beruhigen: Die einzige Auswirkung solcher Angriffe war das 'Lahmlegen' der Postfinance-Website. Konten oder gar Gelder waren zu keiner Zeit in Gefahr!
Was genau ist ein DDoS-Angriff?
DDoS bedeutet 'Distributed Denial of Service' oder locker übersetzt eine 'verteilte Erzwingung einer Dienstverweigerung'.
Das heisst, dass gleichzeitig viele Computer weltweit auf eine bestimmte Website (in unserem Fall die der Postfinance) zugreifen. Hacker verteilen ein Programm im Internet, welches keine andere Aufgabe hat, als immer und immer wieder die Seite der Postfinance aufzurufen. Wenn Sie z. B. mit dem Auto von Wädenswil nach Zürich fahren und dies ausnahmsweise gleichzeitig viele andere ebenfalls tun (weil sie alle gleichzeitig zum Züri-Fäscht wollen), stecken Sie plötzlich beim Autobahnende in der Brunau in einem riesigen Stau. Nichts geht mehr oder Sie kommen nur sehr zähflüssig voran.
Voilà, so funktioniert ein DDoS-Angriff!
Kann ich mich schützen?
Ja aber selbstverständlich. Das perfide an den erwähnten DDoS-Programmen ist, dass sie meistens als sogenannte Trojaner im Internet verschickt werden und sich auf den infizierten Computern selber installieren und diese Angriffe im Hintergrund auf Ihrem Computer starten können. Möglicherweise merken Sie nicht einmal etwas davon. Sie selber schützen sich ganz einfach, indem Sie einen effektiven und vor allem immer aktualisierten Virenschutz auf Ihrem Computer installiert haben.
Das ist die einzige Möglichkeit, wie Sie sich schützen können... Alles andere überlassen wir in diesem Fall der Postfinance.
Warum wir nicht mehr produktiv mit Apple-Systemen arbeiten
Öfters werden wir gefragt, weshalb wir nicht mit Apple-Systemen arbeiten. Wir wurden auch bereits als «Abtrünnige» bezeichnet; als Verräter. Allen Mac-Fans zuliebe haben wir diesen Umstand analysiert und sind zum folgenden, erschütternd einfachen Schluss gekommen: Es hat sich so ergeben! Auch wir haben viele Jahre mit Macs gearbeitet. Eigentlich immer parallel mit verschiedenen Plattformen. Mac, Windows und auch schon mit Unix-Systemen. Aber hauptsächlich mit Macs.
Die Erfahrung mit diesen Systemen hat uns immer wieder gezeigt:
- Wir arbeiten gerne kreativ und effizient. Dies kommt vor allem unseren Kunden zugute. Deshalb haben wir uns unsere Infrastruktur nach unseren Bedürfnissen selber organisiert und herstellen lassen. Diese Philosophie lässt sich nur und ausschliesslich mit Unix- und Windows-Systemen verfolgen. Apple riegelt seine Systeme derart ab, dass eine individuelle Einrichtung eines Systems mit Apple-fremden Produkten praktisch ausgeschlossen ist.
- Wir arbeiten jeweils mit den am besten geeignetsten «Werkzeugen». Die allermeisten dieser produktivitätssteigernden Werkzeuge sind nun mal Windows-Programme. Oftmals gar unter dem Open-Source-Prinzip völlig kostenlos.
- Unsere wichtigsten Werkzeuge sind die Produkte der Adobe Creative Suite-Familie. Selbst diese werden in der Zwischenzeit zuerst und vor allem zuverlässig auf der Windows-Plattform veröffentlicht.
- «Kompatibilität» ist schon seit Jahren kein Thema mehr. Dateien beider Systeme sind untereinander praktisch vollumfänglich kompatibel.
- Viele unserer Partnerfirmen aus dem Bereich der Print- und Kommunikationsproduktion arbeiten mit Windows-Systemen.
- Bei Neuerungen (Umstellung der 16Bit auf 32-Bit-Versionen etc.) erfuhren wir immer wieder massive Probleme und haben enorm viel Zeit und Geld investiert um die Infrastruktur wieder zum Laufen zu bringen. Jeweils genau während diesen Zeiten haben uns unsere Windows-Systeme, die wir überwiegend für die administrativen Belange nutzten, nicht im Stich gelassen.
Ohne Zweifel: Macs sind «easy-to-use»-Systeme für jederman. Sie sind «cool», sie sind «lifestyle», sie sind «amazing», sie sind «incredible» und Steve Jobs behauptet während seinen berühmten «Keynotes» ja immer wieder werbewirksam, dass seine Systeme «better, better, better» sind. Das mag stimmen. Wir aber verstehen uns als Arbeiter die Ihre Werkzeuge im Griff haben und wir bekunden zwischenzeitlich Mühe mit Werkbänken aus exotischen Edelhölzern und Swarovski-Steinchen besetzten Edelstahlwerkzeugen. Wir wollen effizient arbeiten und haben unsere Werkzeuge meistens im Griff (allfällige Probleme sind immer hausgemacht). Deshalb arbeiten wir mit Windows! Windows 7, um genau zu sein.
Aber auch wir haben unsere versöhnliche «Keynote»: Ohne iPhone könnten wir uns ein Leben auch nicht mehr vorstellen!
.co Domainnamen. Macht das Sinn?
Zugegeben; .co Domainnamen sehen sexy aus und mögen eine valable Alternative zu bereits besetzten .com Domainnamen sein... Oder?
Im Frühsommer 2010 hat das Kommunikationsministerium der Republik Kolumbien die .co Top-Level-Domain vollumfänglich freigegeben. Bis anhin waren nur die 'Second-Level-Domains (.com.co, .edu.co etc.) registrierbar.
Die �ffnung der Top-Level-Domain hat einen starken Run auf die Registrierungsstellen ausgelöst und innerhalb weniger Monate waren bereits über eine halbe Million Namen reserviert.
Auch Schweizer Internet-Provider preisen die Domain als 'Trend'-Domain mit Attributen, wie stylisch und hip, an.
Wir betrachten diese Domain zwar als ganz gut, aber nur sinnvoll für jemanden der bereits im Besitz derselben .com-Domain ist. Die Verwechslungsgefahr mit einem .com-Namen ist in unseren Augen zu gross und öffnet der Internetkriminalität neue Türen und Tore für Phishing-Attacken und dergleichen.
Deshalb werden wir die .co-Domain nur bedingt und gezielt unseren Kunden empfehlen.
Link:
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