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25.11.2010
13:55

Warum wir nicht mehr produktiv mit Apple-Systemen arbeiten

Öfters werden wir gefragt, weshalb wir nicht mit Apple-Systemen arbeiten. Wir wurden auch bereits als «Abtrünnige» bezeichnet; als Verräter. Allen Mac-Fans zuliebe haben wir diesen Umstand analysiert und sind zum folgenden, erschütternd einfachen Schluss gekommen: Es hat sich so ergeben! Auch wir haben viele Jahre mit Macs gearbeitet. Eigentlich immer parallel mit verschiedenen Plattformen. Mac, Windows und auch schon mit Unix-Systemen. Aber hauptsächlich mit Macs.

Die Erfahrung mit diesen Systemen hat uns immer wieder gezeigt:

  • Wir arbeiten gerne kreativ und effizient. Dies kommt vor allem unseren Kunden zugute. Deshalb haben wir uns unsere Infrastruktur nach unseren Bedürfnissen selber organisiert und herstellen lassen. Diese Philosophie lässt sich nur und ausschliesslich mit Unix- und Windows-Systemen verfolgen. Apple riegelt seine Systeme derart ab, dass eine individuelle Einrichtung eines Systems mit Apple-fremden Produkten praktisch ausgeschlossen ist.
  • Wir arbeiten jeweils mit den am besten geeignetsten «Werkzeugen». Die allermeisten dieser produktivitätssteigernden Werkzeuge sind nun mal Windows-Programme. Oftmals gar unter dem Open-Source-Prinzip völlig kostenlos.
  • Unsere wichtigsten Werkzeuge sind die Produkte der Adobe Creative Suite-Familie. Selbst diese werden in der Zwischenzeit zuerst und vor allem zuverlässig auf der Windows-Plattform veröffentlicht.
  • «Kompatibilität» ist schon seit Jahren kein Thema mehr. Dateien beider Systeme sind untereinander praktisch vollumfänglich kompatibel.
  • Viele unserer Partnerfirmen aus dem Bereich der Print- und Kommunikationsproduktion arbeiten mit Windows-Systemen.
  • Bei Neuerungen (Umstellung der 16Bit auf 32-Bit-Versionen etc.) erfuhren wir immer wieder massive Probleme und haben enorm viel Zeit und Geld investiert um die Infrastruktur wieder zum Laufen zu bringen. Jeweils genau während diesen Zeiten haben uns unsere Windows-Systeme, die wir überwiegend für die administrativen Belange nutzten, nicht im Stich gelassen.

Ohne Zweifel: Macs sind «easy-to-use»-Systeme für jederman. Sie sind «cool», sie sind «lifestyle», sie sind «amazing», sie sind «incredible» und Steve Jobs behauptet während seinen berühmten «Keynotes» ja immer wieder werbewirksam, dass seine Systeme «better, better, better» sind. Das mag stimmen. Wir aber verstehen uns als Arbeiter die Ihre Werkzeuge im Griff haben und wir bekunden zwischenzeitlich Mühe mit Werkbänken aus exotischen Edelhölzern und Swarovski-Steinchen besetzten Edelstahlwerkzeugen. Wir wollen effizient arbeiten und haben unsere Werkzeuge meistens im Griff (allfällige Probleme sind immer hausgemacht). Deshalb arbeiten wir mit Windows! Windows 7, um genau zu sein.

Aber auch wir haben unsere versöhnliche «Keynote»: Ohne iPhone könnten wir uns ein Leben auch nicht mehr vorstellen!

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